Endometriose

Von den vielen gesellschaftlichen und ökologischen Zielen, die wir mit unserem Unternehmen erreichen möchten, verfolgen wir eines ganz besonders stark - auf Endometriose aufmerksam zu machen und die Krankheit in den Fokus des öffentlichen Diskurses zu stellen.

Du weißt selbst nicht, was genau Endometriose ist? Dann lies dir den folgenden Abschnitt genau durch, um Betroffene zu unterstützen und #EndoAwareness zu schaffen.

Was ist Endometriose?

Endometriose ist eine chronische Krankheit, bei der Entzündungen (sog. Endometrioseherde) und gutartige Zysten im Unterleib auftreten. Die häufigsten Folgen sind chronische Entzündungen, starke, chronische Unterleibsschmerzen (v.a. während der Periode) und oftmals Infertilität. Endometrioseherde können – obwohl gutartig – metastasieren und bleibende Schäden an Organen verursachen.

Verbreitung

Schätzungsweise 10 bis 20 Prozent (hohe Dunkelziffer) aller Frauen bzw. Menschen mit Uterus zwischen 15 und 50 Jahren leiden an Endometriose. Damit ist Endometriose die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung. Trotz der hohen Verbreitung und der gravierenden Auswirkungen wird die Erkrankung gesellschaftlich wenig wahrgenommen

Wieso möchten wir Aufmerksamkeit schaffen? 

Bisher gibt es für Endometriose keine Heilungsmöglichkeit. Mit unterschiedlichen Therapieformen versucht die Schulmedizin, die Symptome in den Griff zu bekommen - die Ursachen werden jedoch nicht bekämpft . Das Problem liegt hierin: Obwohl so viele Menschen mit Uterus unter Endometriose leiden, wurde die Krankheit bisher nicht hinreichend erforscht. Sylvia Mechsner, die Endometriose-Spezialistin der Charité in Berlin, ist überzeugt, dass in diesem Bereich schon viel mehr passiert wäre, wenn Cis Männer von der Krankheit betroffen wären. Das liegt auch daran, dass die Menstruation bis heute ein Tabuthema ist.

 

Was kannst du tun?

1.

Endometriose braucht mehr Aufmerksamkeit durch frühe Aufklärung. 

Du kannst also schon einen großen Teil dazu beitragen, wenn du dich selbst über das Thema Endometriose informierst und anschließend andere aufklärst. Auf der Website der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. findest du viele hilfreiche Informationen.

Außerdem müssen wir mehr und offener über die Menstruation sprechen, und das ohne Scham. Denn solange der weibliche Zyklus ein Tabuthema ist, wird auch die Krankheit Endometriose keine Beachtung finden.

2.

Die Krankheit benötigt mehr Mittel in der Forschung.

Falls du es dir leisten kannst, wäre deine Spende eine große Hilfe für die Endometriose-Forschung. Du kannst an unterschiedliche gemeinnützige Stiftungen spenden, die sich für die Forschung der Krankheit einsetzen. Auch wir spenden einen Teil unseres Gewinns an das Endometriosezentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin (mehr dazu hier).

3.

Endometriose braucht eine größere Thematisierung in Medien und Literatur.

 

Besonders über Medien & Literatur kann für die Krankheit ein größeres Bewusstsein geschaffen werden - sowohl in der allgemeinen Gesellschaft, als auch unter Ärzten/Ärztinnen.

Auch du kannst ganz einfach über deine Social Media Accounts Infos zu Endometriose teilen - gerade hier können viele verschiedene Menschen auf einmal erreicht werden. Hier ein paar tolle Persönlichkeiten und Accounts, die über Instagram auf Endometriose aufmerksam machen: @anna.wilken @endomindset @endostrong @thepelvicexpert @kennyethanjones

 

 Was tun wir?

 

Wir haben uns das Ziel gesetzt, vor allem die Forschung der Krankheit heranzutreiben. Daher spenden wir 10% des Gewinns unserer Kette 'Anna' (benannt nach unserer Gründerin) an die Endometriose-Forschungsabteilung der Berliner Charité, von Prof. Dr. med. Sylvia Mechsner geleitet. Da diese Kette einen Frauenkörper abbildet, fanden wir sie besonders passend, um auf Endometriose aufmerksam zu machen. Wobei an dieser Stelle erwähnt werden sollte, dass auch Transmänner und non-binäre Menschen unter der Krankheit leiden können!

"Ich verbinde mit der Kette Dankbarkeit und Stärke. Sie erinnert mich daran, dass wir unseren Körper wertschätzen sollten, denn er tut so viel für uns - und das völlig unabhängig davon, wie er aussieht. Wobei wir ihn auch dafür lieben sollten. Aber ich liebe meinen Körper vor allem dafür, dass er sich oft trotz starker Schmerzen immer wieder aufrafft und mich nicht im Stich lässt." - Anna Specht, Gründerin von RABÉL

Zudem möchten wir natürlich mithilfe unserer Website sowie unserer Social Media Kanäle auch auf das Thema Endometriose aufmerksam machen und Menstruation enttabuisieren. Unter dem Hashtag #rabelagainstendo findet ihr unsere Beiträge zum Thema Endometriose.

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