Kompromisslos in jeder Hinsicht

Unser Material: Kaktusleder

Wir haben lange an dem passenden Material für unsere Handtaschen geforscht. Das Restultat: Ein Material, das in Punkto Haptik, Optik und Qualität Echtleder in keiner Weise etwas nachsteht.

Die Ursprünge unserer Idee

Wieso wir auf Kaktusleder zurückgreifen

Unser Ziel war einfach. Eine Handtasche, die einer Tasche aus tierischem Leder in Haptik und Optik in keiner Weise nachsteht - ohne dass dafür Menschen vergiftet werden, ohne dass dafür Tiere leiden müssen und ohne dass dafür die Umwelt zerstört wird. Was selbstverständlich klingt ist es oftmals nicht.

Die Auswirkungen von Leder

Leder ist weder nachhaltig, noch natürlich.

Der überwiegende Teil des globalen Leders wird heutzutage nicht mehr mithilfe natürlicher und traditioneller Methoden hergestellt, sondern zu über 85% in industrieller Massenproduktion. Das heißt auch: Einsatz giftiger Chemikalien, die nicht nur den Endkonsument*innen, sondern vor allem auch den Arbeiter*innen der Gerbereien schadet. Diese leiden oft an verschiedenen schweren Erkrankungen und einem erhöhten Krebsrisiko - Nur einer von vielen negativen Aspekten von Echtleder.

Viele Mythen. Nichts dahinter.

Leder ein Nebenprodukt? Reine Wunschvorstellung!

Inzwischen stammt jedes zweite Lederprodukt von einem ausschließlich für die Lederindustrie gezüchteten Nutztier. Und auch die Umweltbilanzvon Echtleder ist katastrophal - etwa 70% der unbehandelten Tierhaut werden als fester Abfall (sogenannter "Verschnitt") entsorgt. Zudem werden für 1kg Echtleder rund 17.000 Liter Frischwasser benötigt. Eine Verschwendung von Ressourcen, die wir morgen womöglich gar nicht mehr haben werden. Die heutige Lederindustrie schadet also nicht nur Tieren und Menschen, sondern vor allem auch der Umwelt in hohem Maße.

Warum Kunstleder keine Alternative ist.

Vegan bedeutet nicht nachhaltig.

Von Anfang an wollten wir synthetisches Leder vermeiden, weil dieses ausschließlich aus Kunststoffen, größtenteils PVC, bestehen. Diese belasten nicht nur unser gesamtes Ökosystem, sondern weist eine fast genau so negative Ökobilanz wie Tierleder auf. Ja - synthetisches Leder vermeidet zwar Tierleid. Das alleine macht es jedoch nicht automatisch zu einem umweltfreundlichen Material. Zudem erfüllt es in puncto Qualität, Haptik und Optik bei Weitem nicht die Materialanforderungen, die an Lederprodukte gestellt werden.

Zu schön um wahr zu sein?

die Vorteile von Kaktusleder

• Kakteen binden während der Photosynthese CO2 in ihren Blättern. Damit entziehen sie der Atmosphäre CO2, wodurch die Produktion des Leders CO2-Neutral ist.

• Weil Kakteen so gut an ihre Umweltbedingungen angepasst sind, benötigen sie nur ganz wenig Wasser. So wenig Wasser, dass sie bei der Produktion nicht künstlich bewässert werden müssen. Ihren Bedarf decken sie ausschließlich durch das Regenwasser.

• Der Feigenkaktus ist sehr robust. Weil er kaum Ansprüche an seine Umwelt stellt, kann er nahezu unter jeglichen Bedingungen angebaut werden.

• Die Pflanze hat kaum Fressfeinde. Damit ist es uns möglich auf jegliche Pestizide in der Produktion zu verzichten. Mutter Erde sagt "Danke!"

• Nein - Für die Produktion müssen keine Kakteen "sterben". Für die Herstellung des Leders werden nur die reifen Blätter der Kakteen abgeschnitten, ohne die Pflanze selbst zu beschädigen.

• Bei der Herstellung und Färbung wird auf die Verwendung giftiger Chemikalien sowie PVC verzichtet.